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Bereich: Pyrtamiden
Die Pyramiden von Giseh

Giseh

Einleitung
Geschichte Ägyptens
Vom Zweck der Pyramiden
Die Cheopspyramide

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Einleitung

Die Pyramiden von Giseh zählen nicht umsonst seit Alters her zu den Sieben Weltwundern. Schon als der griechische Dichter Herodot 440 v. Chr. eine Reise nach Ägypten unternahm, war er von den gewaltigen Bauten beeindruckt. Er berichtet uns in seinen "Historien" von den Bauwerken.
Besonders faszinierte ihn die Aussage eines Priesters über die Baugeometrie. Der Flächeninhalt einer jeden Seite entspreche dem Quadrat der Pyramidenhöhe, was sich als "Goldener Schnitt" im gesamten Bau wiederfinde. Dies ist nur eine von sehr vielen Beziehungen und Abhängigkeiten, die Forscher in den Abmessungen des Bauwerks und der geographischen Ausrichtung der Cheopspyramide fanden.
Heute wissen wir, dass die alten Ägypter schon über kompliziertes mathematisches Wissen verfügten: Neben dem Satz von Pythagoras, der Zahl pi und Kenntnissen in der Trigonometrie wussten die Ägypter wahrscheinlich auch schon über die Gestalt der Erde bescheid - eine runde Kugel, was erst Kopernikus im 16. Jahrhundert beweisen konnte.
Exaktes mathematisches und astronomisches Wissen vor viertausend Jahren? Eine phantastische Vorstellung! Kein Wunder dass viele Menschen das nicht glauben wollen - und wenn schon, dann nur mit außerirdischer Hilfe. So haben sich auch "Amateur"-Wissenschaftler wie Erich von Däniken mit den Pyramiden befasst und alles Unerklärliche mit der Behauptung außerirdischer Hilfe abgetan.

Fragen über Fragen ....

In der Tat wissen wir über die Pyramiden verhältnismäßig wenig bescheid. Der Großteil unseres "Wissens" beruht auf Annahmen und Schätzungen.
So kennt man den genauen Zeitpunkt des Baus nicht (Legenden sprechen von 300 Jahren vor der Sintflut) - ebenso die Bauzeit (Herodot beziffert sie mit 20 Jahren).
Genauso wenig wurde uns überliefert, wie dieses Monument gebaut wurde. Es gibt detaillierte Fachliteratur zu diesem Thema, es gibt aber kein Dokument aus jenen Tagen, das die Thesen beweisen könnte.
Auch der Zweck der Pyramiden ist nicht ganz geklärt. Es sind natürlich Gräber für die Pharaonen. Wirklich? Wozu der ganze Aufwand, wenn dann nur ein Pharao seine letzte Ruhe darin finden soll?

Der Grund für diese Unkenntniss ist in der Zerstörung des antiken Wissenszentrums Heliopolis im 4. Jahrhundert v. Chr. durch Alexander den Großen zu suchen. Es war das damalige geistige Zentrum mit einer großen Bibliothek. Dort dürfte das "Wissen der Alten" aufbewahrt gewesen sein.
Die geretteten Bücher wurden in Alexanders neuer Hauptstadt Alexandria aufbewahrt - dessen Bibliothek brannte unter Caesar vollständig ab; das Wissen der Alten war endgültig verloren.

© 1999