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Bereich: Artussage
Die Artussage

Artussage

Einleitung
Die Anfänge
Die Gralssuche
Der Untergang
 
Zweiter Teil
 
Einleitung
Artus' Erfinder
Geschichtsforschung
Wo liegt Camelot?
Ein fataler Fehler ...
 
Bücher / Links
 

Morgan Le Fay

Am Untergang von Camelot ist vor allem eine Person schuld: Die Hexe Morgan Le Fay, Artus' eigene (Halb-)Schwester. Sie hat ihm seinen Prunk schon immer missgönnt und ist von der Idee, ihn zu vernichten, geradezu besessen - sie geht für die Verwirklichung ihres Plans einen Pakt mit dem Teufel höchstpersönlich ein. Anfangs versucht sie noch, Artus durch ihre schwarze Magie und verzauberte Gegenstände heimtückisch zu ermorden. Als sie allerdings feststellen muss, dass der König vor allem von seiner Frau gut bewacht wird, gibt sie diese Versuche auf - trotzdem hat sie bereits einen Teilsieg errungen: Die Scheide von Excalibur hat sie eigenhändig in die Fluten eines reißenden Flusses geworfen - Artus kann jetzt nicht mehr auf ihren Schutz zählen. Morgan Le Fay greift jetzt zu einer noch hinterhältigeren Methode: Die streut als Hofdame verkleidet in Camelot das Gerücht, dass sich die Königin während der langen Reisen ihres Mannes oft nach Liebe und Anerkennung sehne. Mit dem Wissen, dass das Gerücht auch den schönen Ritter Lancelot erreichen werde, zieht sich Morgan auf ihre Burg zurück. Mit ihrem Plan hat die Hexe Erfolg: In der nächsten Zeit bildet sich zwischen Lancelot und Ginevra eine Romanze, die anfangs noch vor dem König geheimzuhalten ist.

Gralssuche

Der König hat auch ganz andere Sorgen. Ihm und den Rittern der Tafelrunde erscheint einmal eine Vision vom Heiligen Gral, dem Gefäß, aus dem Jesus beim letzten Abendmahl getrunken haben soll und das einige Tropfen seines Blutes beinhalten soll. Artus ist von der Erscheinung derart fasziniert, dass er es als eine Lebensaufgabe betrachtet, den Gral zu finden. Seine Ritter streben damit nicht nach irdischem Ruhm, sondern vielmehr nach vollkommener religiöser Erfüllung. So machen sich einige Ritter auf den Weg, um ihres Königs Wunsch nachzukommen. Die Monate und Jahre vergehen ... Erst nach langer Zeit kommen einige Ritter zurück, erzählen von ihrem langen Ritt durch Gebirge und Wüsten - aber sie alle haben versagt. Als schließlich der tapfere Ritter Lancelot als einer der letzten zurückkehrt, fragt man auch ihn nach dem Gral. Er sagt, er habe ihn nicht gefunden, "wegen seiner Sünde". Zum ersten Mal fährt König Artus ein schrecklicher Gedanke durch den Kopf, aber er verwirft ihn als sofort absurd - ein Fehler.

Gral
Der Heilige Gral

Der Gral bleibt weiterhin ein Geheimnis. Erst als viele Jahre später ein alter Mann die Tore von Camelot durchschreitet und von seiner Suche erzählt, kommt Licht ins Dunkel: Der alte Mann, der ehrenwerte Sir Bors - Mitglied der Tafelrunde, hat den Gral gesehen. Er liege in einem weit entfernten Schloss, das nur der reine Mensch sehen könne. Dieses Schloss Carbonek und der Gral werde vom Fischerkönig (König Pelles) bewacht. Er gestatte es nicht, den Gral zu entfernen, da ihn Britannien nicht verdiene. Es gebe zu viele Sünder in diesem Land...

Carbonek
Schloss Carbonek

© 1999