Bermuda Dreieck
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Andere Fälle
Es existieren zahlreiche historisch bekannte Fälle, in denen Personen schlagartig von der Bildfläche verschwunden sind. Benjamin Bathurst reiste 1809 in diplomatisch wichtiger Mission von Wien nach London. Nachdem er in einer Stadt gerastet hatte und schließlich wieder aufbrechen wollte, verschwand er von ein auf den anderen Moment hinter der Postkutsche und tauchte nie wieder auf. Die Briten vermuteten, dass er vom Kriegsgegner Napoleon Bonaparte entführt worden sei. Die Franzosen schworen jedoch, von dem Vorfall nichts zu wissen.
Der Richter August Peck aus Gallatin besuchte am 23. September 1880 seinen Freund David Lang auf dessen Farm. Bei der Ankunft sahen ihn mehrere Zeugen über ein benachbartes Feld gehen. Und dann passierte das Unvorstellbare. Vor den Augen aller verschwand er urplötzlich von der Bildfläche. Man vermutete zunächst, er sei in ein Loch gefallen, doch auch nachdem die örtliche Polizei Grabungen und Bohrungen auf dem Feld durchgeführt hatte, blieb von dem Richter keine Spur. Unter dem Ackerboden fand man nur harten Kalkstein vor. Das Verbleiben von August Peck ist bis heute ungeklärt.
Ein weiterer interessanter Fall ereignete sich im Oktober 1593 als einige Leute einen neuen Wachposten in der Stadt Mexico City ansprachen, der eine völlig andere Uniform trug. Er erklärte ihnen, er tue nur seine Pflicht: Seine Vorgesetzten auf den Philippinen hätten ihm befohlen, den Palast des Gouverneurs von Manila Wache zu halten. Er habe zwar auch schon gemerkt, dass er sich nicht in Manila befinde, aber er bewache eben den Palast. Das Problem: Manila liegt gut 12000 Meilen von Mexico City entfernt. Ferner sei der Gouverneur von Manila in der Nacht zuvor umgebracht worden. Man hielt ihn für einen Spinner und sperrte ihn schließlich ein. Zwei Monate später traf die Nachricht in Mexico City ein. Der Gouverneur von Manila ist einem Attentat zum Opfer gefallen, genau in der Nacht, in der der Soldat aufgetaucht war. In Manila suchte man ihn bereits, weil er spurlos verschwunden war.
Ivan Sanderson hat insgesamt 12 solcher Gegenden auf der Erde ausfindig gemacht, wovon zehn davon ihre Zentren auf dem 30. oder 73. Längengrad haben. Eine dieser Zonen fällt interessanterweise ins Tuareg-Gebiet, das in der Sahara liegt. Eingeborene kennen die Zone seit Urzeiten als Dünenland ohne Wiederkehr und warnen Besucher und Touristen eindringlich vor Wüstenwanderungen in die Gefahrenzone. Dies hält auch den Forschungen in der Sahara stand: Es kommt dort ebenso mancherorts zu Kompass-Störungen, was wiederum auf erdmagnetische Unstimmigkeiten hinweist. Vielleicht hat Sandersons Theorie dadurch ihre Berechtigung, sie kann aber ebenfalls nur die Phänomene erklären, aber eben nicht die Ursache. Theoretiker graben indes wieder alte Vorstellungen aus: Sie sprechen von verschiedenen, nebeneinander existierenden Zeitdimensionen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft laufen parallel zueinander ab. Man könne durch selten auftretende Löcher zwischen diesen Ebenen unabsichtlich hin- und herspringen...
Den Wahrheitsgehalt zu bestimmen, bleibt Aufgabe der Wissenschaft, die sich in Zukunft hoffentlich verstärkt um solche mysteriösen Fälle kümmern wird.
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