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Loch Ness

Loch Ness

Einleitung
Loch Ness in der Presse
Die "Daily Mail"
Beweise für Nessie
Ein Marketing-Gag?
 
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Beweise für die Existenz von Nessie

Dass es sich keineswegs um eine Erfindung der Presse handelt, kann man leicht beweisen: Bereits im Jahre 565 hat nach Berichten der Heilige Columba das Wesen gesehen. Also liegen die ältesten Sichtungen auf jeden Fall schon mehre hundert Jahre zurück.
Darum gibt es bis heute noch immer eingeschworenen, selbsternannte Forscher, die sich dem Tier verschrieben haben. Allerdings bekannten sie sich oftmals nicht zu ihren Funden - eben aus Furcht, vor der Öffentlichkeit als Trottel dazustehen. Fotos, die sich einwandfrei als Wasserschlange interpretieren ließen, sprach man keine Bedeutung zu. Es sei ein umhertreibender Baumstamm, in dem sich verrottendes Schilfgras befände, was durch die austretenden Gase zu einem Rückstoß-Antrieb führe, war damals eine geläufige Theorie.
Doch es gibt durchaus stichhaltiges Beweismaterial, das die Existenz des Ungeheuers bestätigt. Ein vom Chirurg Robert Kenneth Wilson bereits 1934 geschossenes Privatfoto zeigt den Kopf und Rumpf eines auf der Oberfläche schwimmenden schlangenähnlichen Wesens, es erinnert fast an die im Wasser lebenden Dinosaurier aus längst vergangenen Zeiten. Obwohl die Kritiker sogleich unkten, dass man einer Fälschung aufsäße, wurde die Echtheit durch Experten bewiesen. Mehrere Expeditionen brachten mit der Zeit Klarheit: Es existieren mittlerweile mehrere Aufnahmen, die allesamt das berühmte Objekt zeigen. Der Zoologe Eric Foxon von der Linnaen Society meinte: "Das Tier fällt in keine bekannte Kategorie. Die Zweifel der Skeptiker sind zunichte gemacht. In Zukunft wird jedermann eingestehen müssen, dass es etwas im Loch Ness gibt." Man stellte Vermutungen an, dass es sich bei dem "Ungeheuer" um ein überlebendes Tiefseetier aus der Urzeit handelt, das in der Abgeschiedenheit des Loch Ness die Jahrtausende überlebt hat. Seine Existenz wurde in den Folgejahren mehrmals bestätigt, zum Teil auf Fotos oder auch mittels "Abdrücken" auf Echolot- und Sonarbildern, die es mehrmals hinterließ.

Den Skeptikern ein Ende bereiten!

1960 kam dann der Durchbruch: Nach sechstägiger Suche bannte der Luftfahrtingenieur Tim Dinsdale ein schwimmendes Tier, auf das Nessies Beschreibung zutrifft, auf 16-Millimeter-Film. Skeptiker verwarfen es als Fälschung -wissenschaftliche Untersuchungen der NASA bewiesen indes die Echtheit der Bilder. Dinsdale filmte den buckligen Rücken und das Kielwasser eines Tieres von etwa zwei Meter Durchmesser beim Durchschwimmen des Lochs, dem anschließenden Wenden und Untertauchen. Die wieder aufgewärmte Theorie der Zoologen, es sei ein Baumstamm mit verrottendem Schilfgras ist wesentlich unwahrscheinlicher als die wahre Existenz des Wassertieres. Schließlich führte man die Bezeichnung "Nessiteras rombopteryx" ein.

© 2000