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Bereich: Astralprojektionen
Astralprojektion

Astralprojektion

Einleitung
Geschichtliche Zeignisse
Details zur Körperlosigkeit
Pro und Kontra
Zusammenfassung

Links / Quellennachweis
 

Details zur Körperlosigkeit

Bei der Körperlosigkeit handelt es sich um eine ziemlich häufige Erfahrung. Nach einer 1975 durchgeführten Untersuchung in Virginia, USA, haben bereits 25 Prozent der amerikanischen Studenten Körperlosigkeit erlebt. Was aber passiert während einer Reise des Geistes? Zur Beantwortung dieser Frage und um das bisher etwas abstrakte Thema zu veranschaulichen, sollen anhand eines Beispiels die Ereignisse während einer Astralprojektion näher erläutert werden

Beispiel einer Außerkörpererfahrung

Körperlosigkeitserfahrungen haben meist eine tiefe Wirkung auf den Betroffenen. Diese erzählen, dass sich nach ihrer Projektion ihre Weltanschauung grundlegend verändert hat. In Robert Crookalls Buch The study and practice of astral projection wird ein Fall einer Near-death-experience behandelt, in dem der Patient sich gerade bewusst wird, dass er vergiftet wurde.

Ich wollte nach Hilfe läuten, doch dies gelang nicht mehr, und ich gab den Versuch auf. Ich spürte, dass es sehr schlecht um mich stand ... doch hatte ich nie den Eindruck, dass mein Bewusstsein in irgendeiner Hinsicht getrübt sei. Plötzlich merkte ich, dass sich mein Bewusstsein von einem anderen Bewusstsein trennte, das auch 'ich' war ... Allmählich nahm ich wahr, dass ich nicht nur meinen Körper und das Bett, in dem er lag, sehen konnte, sondern alles im ganzen Haus und im Garten. Dann wurde mir klar, dass ich nicht nur Dintge zu Hause, sondern in London und Schottland sehen konnte, sondern alles im ganzen Haus, ja, wohin immer ich meine Aufmerksamkeit richtete ... Mir wurde erklärt (aus welcher Quelle, weiß ich nicht, doch ich nannte sie mein Mentor), dass ich mich frei in der Zeitdimension des Raumes bewegte, wo jetzt gleichbedeutend mit dem hier des gewöhnlichen dreidimensionalen Raumes im normalen Leben ist. [...]
Gerade als ich anfing, die Dinge in dem Raum zu erfassen, sah ich, dass A. mein Schlafzimmer betrat. Ich spürte, dass sie einen furchtbaren Schreck bekam und sich sah sie zum Telefon eilen. Ich bemerkte, wie mein Arzt seine Patienten verließ und schnell herbeikam. Ich vernahm ihn sagen und sah ihn denken: 'Er ist fast hinüber.' Ganz deutlich hörte ich ihn zu mir am Bett sprechen, doch ich hatte keinen Kontakt mit dem Körper und konnte ihm nicht antworten.
Ich war sehr erbost, als er eilig eine Spritze nahm und meinem Körper eine Injektion verabreichte ... Mein Herz begann stärker zu schlagen, und ich wurde ins Leben zurückgeholt. Ich war tief verärgert, weil alles so interessant war und ich gerade anfing zu verstehen, wo ich mich befand und was ich sah. Voller Zorn kehrte ich in meinen Körper zurück. Die Klarheit meines Sehvermögens verschwand, und ich verfügte nur noch über Spuren dieses Bewusstsein, das von Schmerz durchflutet war.

Erläuterungen

Hier werden mehrere charakteristische Merkmale einer Astralprojektion beschrieben. Menschen, die Körperlosigkeit erlebt haben, sagen immer wieder, dass ihr Bewusstsein sehr viel klarer war als im wirklichen Leben. Die Bilder, die sie mit ihren astralen Augen sehen konnten, seien viel ausdrucksstärker gewesen, als Bilder, die sie mit normalen Augen wahrgenommen hätten. Auch wurde in den wenigen wissenschaftlichen Experimenten, die sich mit Körperlosigkeit befasst haben, nachgewiesen, dass der Körper während einer Projektion extrem entspannt ist - noch viel mehr, als während des Schlafens.
Während einer Projektion kann man sich selbst, d.h. seinen realen Körper, zwar sehen, aber gleichzeitig verfügt man über einen astralen Körper, der dem realen Körper ziemlich ähnlich sieht, bis auf die Tatsache, dass er aus leuchtend-durchsichtigem, feinen Stoff besteht. Normalerweise füllt dieser astrale Körper den physischen Körper komplett aus - durch entsprechende Übungen kann man jedoch erreichen, dass er den eigenen Körper verlassen kann.

Unterwartete Probleme

Wie Robert Peterson in seinem Buch (s. Quellennachweis)erklärt, kann es durchaus auftreten, dass man, während man sich mit Astralprojektionen befasst und diese praktiziert, eine "innere Stimme" hört. Über ihre Herkunft kann man nur spekulieren - ob es das Unterbewusstsein ist, dass durch Projektionen aktiviert wird, oder nur eine Einbildung, lässt sich nicht sagen.
Viele Leute haben anfangs Schwierigkeiten, sich mit ihren Astralkörper vom pyhsischen Körper wegzubewegen. Sobald sie einen gewissen Abstand erreichen, werden sie wieder zurückgezogen. Dieses Phänomen versucht man mit einer "goldenen Schnur" zu erklären, die den Astralleib mit dem physischen Körper verbindet. Erst wenn man es durch ruckartige Bewegungen schafft, die dehnbare Schnur soweit auseinanderzuziehen, dass nur noch ganz wenig "Lebenskraft" hindurchfließt, kann man sich frei und beliebig weit vom realen Körper wegbewegen. Mit welchen Problemen man hier rechnen muss kann man ebenfalls in Robert Petersons Buch nachlesen - mal ehrlich, haben Sie schon einmal versucht, aus eigener Kraft vom Boden abzuheben und zu fliegen? Das ist anscheinend gar nicht so einfach ...
Eine Astralprojektion wird fast immer jäh durch einen Blackout beendet. Die nächste Erinnerung ist dann entweder, dass man träumt (wenn die Projektion morgens oder abends begonnen hat), was aber nur geübte Personen feststellen können, oder man wacht - wie in diesem Beispiel - sofort wieder in der realen Welt auf.

© 1999