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Bereich: Astralprojektionen
Astralprojektion

Astralprojektion

Einleitung
Geschichtliche Zeignisse
Details zur Körperlosigkeit
Pro und Kontra
Zusammenfassung

Links / Quellennachweis
 

Pro und Kontra

Kontra

Es gibt viele Kritiker, die mit schlagkräftigen Argumenten Körperlosigkeitserfahrungen für nicht real erklären. Neben der bereits angesprochenen Vermutung, dass das Gehirn in lebensgefährlichen Situationen dem Menschen eine "heile Welt" vorspielt, gibt es auch noch andere Tatsachen, die es einem wirklich schwer machen, zu glauben, dass es Leute gibt, die tatsächlich schon einmal ihren Körper verlassen haben.

Alles, was man über Astralprojektionen weiß, also Zeitreisen, ein Gefühl des Glücks und der Zeitlosigkeit und vor allem das Weiterleben nach dem Tode sind Wünsche, die der Mensch seit Urzeiten hegt und die bis heute nie in Erfüllung gegangen sind. So wäre es auch nicht verwunderlich, wenn die Körperlosigkeit eine Schöpfung des Geistes wäre und somit den gleichen antiken Quellen entspringen würde wie unsere Wünsche, so die Forscherin Dr. Susan Blackmore.
Auch streiten sich die Forscher, ob man während der Körperlosigkeit, vielleicht nur Erinnerungen an die Welt wahrnimmt, die das Gehirn dann besonders lebhaft aufbereitet.
Allerdings wurden einige Versuchsreihen durchgeführt die sich mit dieser Behauptung auseinandersetzen - mit interessanten Ergebnissen.

Pro

Wie ist es möglich, dass bei einer Untersuchung unter Laborbedingungen Testpersonen während einer (angeblichen?) Astralprojektion Zahlen lesen, die für ihren materiellen Körper nicht sichtbar sind? Charles Tart hat solche Experimente durchgeführt. Gegen jede Wahrscheinlichkeit lasen die überwachten Personen die Zahl 25132.

Alles nur Hellsehen?

Allerdings kann man bei solchen Versuchen niemals ausschließen, dass die überwachte Person die gefragte Information per Telepathie oder Hellsehen vom Geist des Versuchsleiters, der die Zahl ja kennt, erfährt. Um diese Unwägbarkeiten auszuschließen wurden über die Jahre hinweg aufwendige Maschinen gebaut, die es erlaubten, solche Experimente durchzuführen, ohne dass irgendwelche Menschen die gefragte Zahl kennen mussten.

Die Technik soll es aufklären

Professor A. J. Ellison konstruierte daher ein kompliziertes Gerät, das mit Hilfe von mikroelektronischen Schaltkreisen auf Verlangen eine Zufallszahl auf der Rückseite der Maschine (für den Versuchsleiter nicht sichtbar) einzeigen konnte.
Die Testperson sollte während einer Projektion die Zahl lesen und dann nennen, worauf sie am Gerät vorne eingegeben wurde. Anschließend wurden die zwei Zahlen vom Apparat verglichen und eine Erfolgs- oder Fehlermeldung ausgegeben. So konnte man jeglichen äußeren Einfluss auf die Testperson ausschließen.
Allerdings hatten die Forscher nicht mit den damaligen Tücken der Mikroelektronik gerechnet.
Während Ellison bei den ersten Versuchen zur Beschleuniguing des Experiments auf die Rückseite blickte, erzielten die Testpersonen durchweg gute Ergebnisse. Als er aber nicht mehr die Zahl selbst überprüfte, konnten die Probanten die Zahlen nicht mehr erkennen - angeblich seien sie verschwommen und "zu klein".
Doch plötzlich erreichte auch bei diesen verschärften Bedingungen ein Prüfling beachtliche 8 Treffer. Nachdem das Gerät von innen aufwendig gereinigt wurde (es hatte viel Staub angesogen), erreichte die Testperson jedoch wieder nur null Richtige.

Selbstanalyse

Um selbst zu überprüfen, ob eine Astralprojektion realistisch ist oder nicht, kann der Projezierende z. B. ein ihm unbekanntes Schaufenster in einer Stadt betrachten. Nachdem er wieder aufgewacht ist, erzählt er einem Freund, was er gesehen hat, der das dann überprüft. Damit könnte man den Verdacht aus der Welt schaffen, dass man während einer Astralprojektion nur Erinnerungen an die Welt wahrnimmt.

© 1999