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Bereich: Die Sintflut
Die Sintflut

Sintflut

Einleitung
Die Arche Noahs
Den Ararat gibt es nicht
Gab es die Flut wirklich?
Neue Erkenntnisse

 
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Neue Erkenntnisse

Nicht nur Historiker haben sich mit diesem Mythos beschäftigt, sondern auch Geologen und Archäologen wurden auf den Plan gerufen. Sie versuchten, die Erscheinung physikalisch zu erklären. So weiß man zum Beispiel, dass vor mehreren zehntausend Jahren, als die Polgletscher gegen Ende der letzten Eiszeit wieder abschmolzen, der Meeresspiegel im Schwarzen Meer sprungartig angestiegen ist. Zunächst dehnten sich die Wassermassen landeinwärts aus und überfluteten kilometerweise besiedeltes Küstenland. Als jedoch immer noch Wasser nachkam, bahnte es sich seinen Weg durch den Damm von Bosporus, der dadurch brach und die Wassermassen ins Mittelmeer entließ. Dabei wurde dieses dichtbesiedelte Gebiet landschaftlich vollkommen neu gestaltet - ganze Städte müssen ertrunken sein.

Eine kosmische Katastrophe?

Eine andere Theorie, die Professor Tollmann ausgearbeitet hat, besagt, dass ein großer Himmelskörper die Erde getroffen haben soll. Vor dem Aufprall soll der Asteroid in sieben Teile zerfallen sein, die an weit entfernten Orten auf der Erde eingeschlagen sind. Ein solcher Aufprall hätte in der Tat verheerende Folgen gehabt. Hätte er Land getroffen, wäre es zu einer gewaltigen Explosion gekommen, deren Staub den Himmel monatelang bedeckt hätte. Auf dem Meer jedoch wäre es zu einer riesigen Flutwelle gekommen, die mit einer Höhe von bis zu 70 km auf die Landmassen zugerast wäre und alles auf dem Weg liegende verschluckt hätte. In der Tat finden sich im Gilgamesch-Epos Andeutungen, die vermuten lassen, dass sich ein Einschlag tatsächlich ereignet hat.
Bis jetzt jedoch konnte Professor Tollmann keine aussagekräftigen Beweise für seine Theorie finden - Kritiker sprechen ihm mittlerweile jedwede Kompetenz ab.
 
Es liegt also - obgleich der vielen Theorien - noch einiges im Argen. Aber mit modernster Technik wird man dem Sintflut-Mythos wohl in Zukunft noch genauer auf den Zahn fühlen können.

© 1999