Stonehenge
Einleitung Megalithbauten Erforschung und Aufbau Ein Sonnentempel?
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Einleitung
Große Menschenmassen drängen
sich jedes Jahr am 21. Juni auf einer kreisrunden Fläche zusammen,
sie haben dafür oft eine weite Anreise auf sich genommen. Sie
wollen etwas ganz besonderes sehen: Die Sommersonnwende in der
Nähe der Stadt Salisbury in Südengland. Dort haben nämlich vor
geraumer Zeit findige Leute ein paar größere Steinbrocken in ganz
eigentümlicher Art aufgestellt - nicht ahnend, dass ein paar
Jahrhunderte später Touristen in ihrem ehemaligen Heiligtum seltsam
inszenierten Druidenzeremonien beiwohnen würden.
Die Rede ist von Stonehenge, dem wohl bekanntesten
vorzeitlichen Observatorium Europas. Der große Andrang rührt von
einem immer stärker werdenden Interesse an Mystik und Esoterik -
allerdings wird in der heutigen Zeit gerade dadurch ein
"Aufbauschen" in den Medien bewirkt; Wahrheiten und Unwahrheiten
werden nebeneinander veröffentlicht - die Bevölkerung "verdummt"
immer mehr. Auch führt das zu einer gewissen Oberflächlichkeit, in
der Zusammenhänge verlorengehen.
Sieht man sich die Fakten nämlich genauer an, so
findet man darin oftmals interessante und unerwartete Ergebnisse,
die einem wieder einmal verdeutlichen, dass der Mensch zwar sehr
viel weiß, aber noch sehr viel mehr darauf wartet, untersucht zu
werden und sich damit bis heute unserem Wissen entzieht. So
ranken sich auch um das Monument Stonehenge mennigfaltige Gerüchte und
viele Fragen bleiben offen. War es wirklich ein Druidenheiligtum?
Warum hat man sich die Mühe gemacht, die tonnenschweren Steine
aufzustellen? Diese und weitere Fragen beantworten die folgenden
Artikel.
© 1999
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